Wir sind das Traumakino...

 

Das traumakino gehört zum selbstverwalteten Marburger Kulturzentrum trauma im g-werk, dessen Angebot neben Kino auch Konzerte, Disco, Kleinkunst, Lesungen, Diskussions- und Informationsveranstaltungen umfasst.

Im Mittelpunkt unserer Kinoarbeit steht daher der Film als Kulturgut: In unserem Programm finden sich vergessene Klassiker neben fantasievollen Erstlingswerken, kritischen Dokumentationen und künstlerischen Kurzfilmen. Wir zeigen unbekannte Filmkulturen und unabhängige Produktionen junger Nachwuchsregisseure, aber auch scheinbar Konventionelles, das seinen künstlerischen Wert erst in neuen Zusammenhängen offenbart.

Als unabhängiges Kino abseits der kommerziellen Verleih- und Kinoketten bestimmen wir selbst, welche Filme wir für sehens- und zeigenswert halten, für liebens- oder diskussionswürdig – und in welchem Rahmenprogramm wir sie zeigen wollen. Mit den glamouröseren, bequemeren, technisch perfekteren Multiplexkinos können und wollen wir dabei ebenso wenig mithalten wie unsere Filme mit aktuellen Hollywoodproduktionen. Wir wollen unseren Zuschauern stattdessen das bieten, was diese Kinos nicht mehr bieten können: Kino zum Anfassen, zum Mitreden und Mitmachen.

Kino beschränkt sich für uns dabei nicht bloß auf die Vorführung im dunklen Kinosaal: Fotoausstellungen, Diavorträge, Super8-Vorführungen und neue, experimentelle Formen der Filmprojektion gehören ebenso zum kulturellen Kino wie Einführungsvorträge, Regiebesuche, Filmgespräche und Diskussionsrunden. Aber auch mit Lesungen, Konzerten und vielen anderen Veranstaltungsformen lässt sich Kino im g-werk verbinden.

Unsere Projektwoche "Digitale Welten" entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Initiative "Spektrum", die regelmäßig Konzerte und Kunstausstellungen im g-werk veranstaltet.